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01.10.2011 | Stadtdekanat
„Wie schön ist es, dem Herrn zu danken“
Ministerpräsidentin entzündet Kerze im Bonner Münster Offizieller Auftakt von NRW-Tag und Deutschland-Fest Eine mit den Farben des Landes und dem Bibelspruch „Wie schön ist es, dem Herrn zu danken“ geschmückte Kerze ziert seit Samstag den Altarraum des Bonner Münsters – entzündet wurde sie von der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die mit Vertretern ihres Kabinetts und dem Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch am Eröffnungsgottesdienst zum NRW-Tag teilnahm. Zu dieser Andacht hatten die obersten Repräsentanten der christlichen Kirchen in Bonn, Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher (katholische Kirche) und Superintendent Eckart Wüster (evangelische Kirche) politische Prominenz, aber auch alle Bürger und Besucher der Stadt eingeladen. In seiner Begrüßung hob Stadtdechant Monsignore Wilfried Schumacher die zweifache Botschaft hervor, die sich mit dem Bonner Münster verbinde: So wie die Basilika von vielen Generation erbaut worden sei, bauten auch die Menschen auf den Leistungen ihrer Vorgänger auf und werde gerade in diesem, über den Gräbern den beiden Märtyrer Cassius und Florentius erbauten Monument, der Keimzelle der Stadt Bonn, die Nähe zum Himmel spürbar. Für den mittelalterlichen Menschen seien die Gräber heiliger Menschen ein „ungeheuerlicher Reichtum“ gewesen, das Grab eine „Kontaktstelle zum Himmel, wo man dem Heiligen nahe zu sein glaubte. „Für die Menschen im Mittelalter war das Münster ein Stück Himmel auf Erden“, so der Stadtdechant. Der christliche Glaube habe Tradition in Bonn, auch davon zeuge das Münster: „So stehen wir voller Dankbarkeit, im Bewusstsein, dass wir uns letztlich ihm verdanken, vor dem lebendigen Gott“, erklärte Msgr. Schumacher. Superintendent Wüster nahm in seiner Ansprache Bezug auf den zuvor gebeteten Psalm 92, das Loblied auf den gütigen und barmherzigen Gott. Er forderte dazu auf, schwere Erfahrungen nicht auszublenden, aber auch Gutes und Gelingendes nicht zu vergessen und dankbar dafür zu sein, was es in unserem Bundesland, in Bonn und in der Region an guten Lebensmöglichkeiten gebe und für die wiedererlangte Einheit Deutschlands. Nicht zu vergessen, was Gott jedem Einzelnen an Gutem getan habe sei gerade an diesem Wochenende, an dem in den christlichen Kirchen das Erntedankfest begangen werde, ein Grund fröhlich zu sein und zu feiern. „Das ist dann wie ein Licht in unserem Leben“, bat Wüster die Ministerpräsidentin, als Zeichen des Dankes die im Altarraum aufgestellte Kerze zu entzünden. Siehe auch: www.bonn2011.de | www.bonner-muenster.de |
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