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19.04.2011 | Bonner Münster
Streit um Osterfestbezeichnung beigelegt
Stadtdechant spricht mit Thalia
Der Bonner Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher hat am Dienstagnachmittag mit Agnes Wieland der Geschäftsführerin der Thalia GmbH telefoniert, nachdem sich Frau Wieland bereits vorher mit einer E-Mail bei ihm entschuldigt hatte. Darin schrieb sie: "Ich versichere Ihnen, dass wir keinesfalls die Bedeutung dieses christlichen Hochfestes schmälern wollten". Im Telefongespräch unterstrich Frau Wieland noch einmal, dass die Tragweite dieser Werbekampagne keiner im Hause Thalia gesehen habe.
Thalia hatte bundesweit für Geschenke zum Hasenfest geworben. Schumacher und seine evangelischer Kollege, Superintendent Eckart Wüster hatten daraufhin protestiert. Es täte ihr leid, dass sich Menschen in ihren religiösen Gefühlen verletzt gefühlt hätten, sagte Frau Wieland. Stadtdechant Schumacher nahm die Entschuldigung an und zeigte Verständnis auch für die Betroffenheit der Geschäftsführung und vieler Mitarbeiter. Man sei sich im Hause Thalia einig, dass man in Zukunft sensibler mit religiösen Themen umgehen müsse, fügte Agnes Wieland hinzu. "Wenn unser Protest dies erreicht hat, dann hat er ein für beide Seiten gutes Ergebnis!", stellte der Stadtdechant fest. |
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