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04.08.2008 | Stadtdekanat

 

Foyer am Münster

jetzt mit Schaufenster

 

2 800 kg Spezialglas aus dem Harz sorgen für den besseren Durchblick

 

 

Seit heute hat das Foyer das, was es sein soll: Ein Schaufenster – und zwar ein sehr großes. Äußerste Vorsicht war geboten, als heute Morgen acht Monteure die 17-qm-Glasscheibe montierten. Dieses größte Fenster wiegt 1.100 kg und musste erst einmal mittels eines Spezialkrans in den Neubau hineingehoben. Die Foyer-Verglasung bringt insgesamt 2,8 Tonnen auf die Waage und verteilt sich auf 63,00 qm. 

Ausdrücklich forderte der Bauherr Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher, dass die Scheibe auch einem Sturm mit der Stärke von Cyrill standhält, weshalb das Glas nun auch orkangeprüft ist.

 

Wir lassen was durchblicken

Das Foyer am Bonner Münster soll ein Schaufenster der Katholischen Kirche in Bonn sein, konstatierte Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher bei der Grundsteinlegung, denn hier werden Fachkompetenzen und Informationen gebündelt.

Aber auch der Blick auf das Münster verbessert sich. Während vor dem Bau noch eine Mauer und das Treppenhaus zum Münstersaal den Blick von der Sürst versperrten, wird man jetzt durch das große Fenster direkt auf die Mauer der Basilika schauen können, die zusätzlich im Inneren des Foyers angestrahlt wird.

 

Glas aus dem Harz

Das Glas wurde im Harz bei der Firma Henze (Hörden, www.henzeglas.de) gefertigt. und durch die Firma Frenken & Erdweg (Heinsberg, www.frenken-erdweg.de) gemeinsam mit der Glaserei Kastenholz (Frechen, www.glas-kastenholz.de) montiert. Frenken & Erdweg ist berreits durch Glasinstallationen am Neven Du Mont Haus, an der Stadtsparkasse Köln und dem Pavillon Max Ernst Museum Brühl bekannt.

 

Bis Dienstagnachmittag soll die Montage abgeschlossen sein.

 

Glas-Daten gesamt

  • 2-scheibiges Isolierglas

  • Dicke: Glasscheibe insgesamt 38 mm

    • Glasart außen: Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) aus Floatglas 12 mm

    • Glasart innen: Verbundsicherheitsglas (VSG) aus 2 x 5 mm Floatglas mit einer 0,76 mm starken PVB-Folie

    • Scheibenzwischenraum: 15 mm (mit Gas gefüllt)

  • Gesamtfläche: ca. 63 qm

  • Gesamtgewicht: ca. 2 800 kg

 

Größtes Fenster (unten links)

  • Größe: 5315 x 3157 mm = 16,98 qm

  • Gewicht: 1,1 Tonnen

 

Sicherheit

  • Standsicherheit des Glases: 1,10 KN/qm (normal: 0,65 KN/qm)

  • Durchwurfhemmende Verglasung (Widerstandsklasse 2 / P4A, gemäß DIN 52290)


Pressefotos

  • Ein erster Blick auf die Zielgerade des Neubaus

     

  • Die Saugnäpfe müssen auf das Glas gepresst werden, denn sie müssen 1.100 kg Glas festhalten

     

  • Erstmal hinein ins Foyer: Die Scheibe wird von innen in den Rahmen montiert.

     

  • Nach 30 min ist der ist nun der Durchblick möglich

     

  • Montage im Innenraum

     

  • Wenn innen die Beleuchtung installiert ist, wird man das Münster besser sehen können

     

  • Die Mitarbeiter der Firma Frenken-Erdweg aus Heinsberg-Dremmen. (Erstes Foto von links:) Peter Wählen, Uwe Böhnke, Christoph Schnubel.

     

 

 

 

 

 

 

 

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Letzte Aktualisierung: 06.09.2010