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02.07.2008 | Citypastoral

 

Knapp 15.000 Meter Kabel wurden verlegt

 

Foyer und Umbau am Münster kommen gut voran

 

 

Langsam nimmt das Foyer Gestalt an. Aber auch im Innenbereich der Stiftsgebäude erkennt man nun, dass es sich um ein Verwaltungsgebäude handeln wird. Gleichzeitig steigt jedoch die Spannung und Erwartung bei den neuen Mietern, die sich allesamt auf die neue Situation freuen: Kurze Dienstwege, mitten in der Stadt, beste technische und räumliche Voraussetzungen und nah am Münster.

 

 

Foyer bald mit vollendeter Silhouette

 

Äußerlich sichtbar sind die Fensterrahmen und Metallprofile, am Neubau Foyer. Bevor allerdings das Glas eingebaut werden kann, müssen In den nächsten Fertigbeton-Teile ihren Platz im und vor dem Foyer finden. Buchstäblich rein äußerlich bilden sie in der Front ein Rechteck das die jetzt noch freie Dachterrasse des Foyers optisch mit einschließt.

 

 

Ökostrom und Fernwärme

 

Bei diesen Temperaturen mag man nicht dran denken, aber auch die Heizanlage wird neu eingebaut bzw. erneuert. Der gesamte Gebäudekomplex bezieht Ökostrom und heizt mit Fernwärme. Derzeit wird eine neue und moderne Fernwärme-Übergabestation eingebaut, da das Vorgängermodell für die Auslastung nicht mehr geeignet war und auch gleichzeitig den Keller mit heizen konnte.

 

 

Heute wird das alte Gemäuer geschützt

 

Derzeit wird an den Mauern ein sogenannter Dampfschutz eingebaut. Dieser soll verhindern, dass sich Kondensat im Mauerwerk absetzt und Schimmel entsteht oder aber das Mauerwerk zerstört wird.

 

 

Skandal: Kerben ins Münster geschlagen

 

Beim gesamten Bau hat man mit viel Liebe zum historischen Bau und Respekt vor seiner Bedeutung geplant und gebaut. Dies war im vergangen Jahrhundert nicht immer der Fall. So wurden in den fünfziger Jahren Badezimmerfliesen der an das Bonner Münster angrenzenden Wohnungen direkt auf die Mauer der Basilika geklebt. Aus Angst davor, der Estrich darunter könnte abrutschen wurden damals kurzerhand Kerben in den Tuffstein gehauen.

 

 

Modernste Technik

 

Mehrere hundert Meter Kabel sind bereits im gesamten Gebäude verlegt worden und bilden bislang die Basis für modernste Technik. Diese ist Voraussetzung für eine gute Vernetzung der einzelnen Dienststellen untereinander und mit der „Außenwelt“. Hierzu wurden etwa 12.000 m Energiekabel und 2.500 m Daten- und Fernmeldekabel verlegt. 

 

Der Umzug ist für Ende des Jahres geplant.

 

[Download]


Pressefotos

  • Knapp 15 km Kabel sorgen für modernste Kommunikationsmöglichkeiten und Licht im historischen Gemäuer

     

  • Wenn Ende Juli das Glas vor das Foyer kommt, wird es seine endgültige Gestalt zeigen

     

  • Noch ist der Münstersaal eine Baustelle. Bald aber schon wird er sich als moderner und attraktiver Tagungs- und Veranstaltungsort präsentieren

     

  • Ein Blick in die Verwaltungsetage des Stadtdekanates

     

  • Skandalös: In das Mauerwerk wurden Kerben geschlagen, damit der Klebstoff für die direkt auf das Münster geklebten Kacheln der angrenzenden Wohnung sicheren halt hatte.

     

  • Blick durch den Aufzugschacht in die Sürst und die Münsterstraße

 

 

 

 

 

 

 

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Letzte Aktualisierung: 06.09.2010