Pressestelle & Medienportal

Startseite | Meldungen | Fotos | Verweise | Akkreditierung | Kontakt | facebook | YouTube

Meldungen 2010

01

02

03

04

05

06

07

08

09

10

11

12

 

Meldungen 2009

01

02

03

04

05

06

07

08

09

10

11

12

 

Meldungen 2008

01

02

03

04

05

06

07

08

09

10

11

12

 

Meldungen 2007

01

02

03

04

05

06

07

08

09

10

11

12

 

 

Citypastoral

Seelsorge mitten im Bonner Leben

Bonner Münster

Citykirche & Europäisches Monument

Helden mit langer Haltbarkeit

Fest der Bonner Stadtpatrone 2008

Münster-Carré

 

13.05.2008 | Stadtdekanat

 

Bonner, Elisabeth-Krankenhaus und Franziskanerinnen freuen sich über Seligsprechung von Rosa Flesch

 

Stadtdechant lädt zum Dankgottesdienst ein

 

Generalrätin bringt Reliquien der neuen Seligen

Am Sonntag, 4. Mai hat der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner im Auftrag von Papst Benedikt XVI. die Seligsprechung von Rosa Flesch im Trierer Dom verkündet. Sie ist die Gründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, die seit über 100 Jahren im Bonner St. Elisabeth-Krankenhaus tätig sind. Aus diesem Anlass lädt Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher am 18.05.2008 zu einem feierlichen Dankgottesdienst ins Bonner Münster ein. Die Generalrätin der Kongregation wird auch zwei Reliquiare mit Berührungsreliquien der neuen Seligen mitbringen.


Mutter Rosa Flesch (1826 – 1906) erhielt 1863 die kirchliche Anerkennung für eine Schwesterngemeinschaft, die nach ihrem Gründungsort den Namen Waldbreitbacher Franziskanerinnen erhielt. Am 13. März 1863 fand die Einkleidung von Margaretha Flesch und ihren zwei Gefährtinnen Maria Bonner und Gertrud Beißel aus Dernau in der Kreuzkapelle bei Waldbreitbach statt. Seit 1907 sind Schwestern aus dieser Kongregation auch im Bonner Elisabeth-Krankenhaus tätig. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, besonders aber Oberin Sr. Birgitt und ihre sechs Mitschwestern freuen sich auf den Dankgottesdienst im Bonner Münster und auf die anschließende Begegnung im Kreuzgang.


Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher lädt die Bonnerinnen und Bonner zu einem festlichen Dankgottesdienst anlässlich der Seligsprechung am Sonntag, 18.05.2008 ein. Er beginnt um 17.30 Uhr im Foyer des Elisabeth-Krankenhauses und wird fortgesetzt um 18.30 Uhr mit der Festmesse im Bonner Münster, die musikalisch von der Münsterschola gestaltet wird. Hierfür wird die Generalrätin Sr. Eva-Maria Reliquien der neuen Seligen mitbringen. Die beiden Reliquiare standen bei der Feier der Seligsprechung im Trierer Dom neben dem Sarg von Mutter Rosa. Dabei handelt es sich um sogenannte Berührungsreliquien: Ein Unvollendetes Stickbild von Mutter Rosa und eine Perle aus dem ihrem Rosenkranz, die eingefasst ist von Ringen verstorbener Mitschwestern.

 

Schumacher schrieb zum Jubiläum des Elisabethkrankenhauses im vergangenen Jahr: „Die Waldbreitbacher Franziskanerinnen haben das Haus und die Arbeit der Ärztinnen, Ärzte und des Pflegepersonals entscheidend geprägt. Viele Menschen in unserer Stadt schauen heute dankbar auf das Elisabeth-Krankenhaus, in dem sie das Licht der Welt erblickten, Pflege und Heilung erfuhren. 100 Jahre St. Elisabeth-Krankenhaus heißt für mich auch 100 Jahre Barmherzigkeit mitten in unserer Stadt. Die Welt braucht die Barmherzigen.“

 


Termin:

  • Sonntag, 18.05.2008

    • 17:30 Andacht im Foyer des St. Elisabet-Krankenhauses (Prinz-Albert-Straße 40)

    • 18:30 Festlicher Dankgottesdienst im Bonner Münster

    • anschl. Begegnung im Kreuzgang

     

  • Für die bildgebenden Medien: 18:30 Feierlicher Einzug in das Bonner Münster vom Kreuzgang aus (Ministranten, Schola, Ordensschwestern, Stadtdechant). Die Generalrätin Sr. Eva-Maria und die Oberin des Bonner Konventes im Elisabethkrankenhaus Sr. Birgitt tragen die Reliquiare in der Prozession mit und stellen diese vorn vor dem Bildnis der Seligen Rosa Flesch auf.


Pressefotos

 


Weitere Informationen:

 


Hintergrund: SELIGSPRECHUNG (Quelle: kathweb.de)

Die katholische Kirche verehrt Selige und Heilige als Zeugen vorbildhaften Christseins in ihrer Zeit. Die Seligsprechung stellt eine Frau oder einen Mann als Beispiel christlichen Lebens für die Kirche eines Landes, eines Bistums oder auch für eine bestimmte kirchliche Gemeinschaft heraus. Dagegen dehnt die Heiligsprechung diese Verehrung auf die ganze Weltkirche aus.

Der Seligsprechung geht ein Seligsprechungsprozess voraus, der vom Ortsbischof eingeleitet wird. Die Ortskirche ist auch verantwortlich für das Sammeln von Informationen über den betreffenden Menschen, die belegen, dass sein Leben und Sterben außerordentlich war, ob er im Ruf der Heiligkeit stand, herausragende Tugenden vorlebte, ein Martyrium erlitt oder Wunder tat.

Nach Abschluss dieses Verfahrens werden die gesammelten Akten nach Rom an die vatikanische Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen weitergeleitet. Diese […] Institution prüft in einem eigenen Verfahren die Echtheit der Dokumente und Zeugenaussagen. Über Wunder, die von der oder dem Betreffenden erwirkt worden sein sollen, holt die Kongregation mehrere voneinander unabhängige Gutachten ein. Bei Menschen, die als Märtyrer seliggesprochen werden, entfällt die Notwendigkeit eines Wunders. […]

 

 

 

 

 

 

 

© Bonner Münster | Rechtliches | Impressum | Kontakt

Letzte Aktualisierung: 06.09.2010