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15.02.2008 | Stadtdekanat
Grundstein für das Schaufenster der katholischen Kirche in der Stadt
Stadtdechant und Oberbürgermeisterin legen Grundstein im Neubau am Bonner Münster
Groß war das Interesse seitens der Medien, der Politik, des Handels und vor allem auch der Nachbarschaft des Bonner Münsters, als heute Mittag Stadtdechant Wilfried Schumacher gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann den Grundstein für das Foyer am Bonner Münster und den Umbau der Stiftsgebäude legten.
„Wir errichten hier ein besonders Gebäude“, so Schumacher in seiner Ansprache. „Ein Schaufenster der katholischen Kirche in dieser Stadt und eine Adresse für Menschen mit Fragen, Probleme, Sorgen und Nöten.“ Dafür dankte dem Stadtdechant auch Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann ausdrücklich in ihrer Rede und lobte den sensiblen Brückenbau zwischen Tradition und Moderne. Die Außenwirkung sei wichtig und nicht zu unterschätzen: „Dieses Foyer ist eine gute Werbung für die Katholische Kirche. Diese Werbung haben wir vielleicht auch zu lange nicht getan.“ Aber gerade in der heutigen Zeit, sei dies umso wichtiger.“
Stand im Jahr 2000 lediglich der Plan zu einem barrierefreien Zugang zum Münstersaal im Vordergrund (bislang führten 20 Stufen hinab), erkannte man nach und nach die Möglichkeiten, die diese Lage und ein entsprechend einladender Bau böten. So wird dieses Foyer erste Anlaufstelle für Ratsuchende aller Art sein. „Die Citypastoral wird hier in Kooperation mit der Caritas fortsetzen, was sie seit Jahren in einem Provisorium im Eingangsbereich des Münsters schon praktiziert hat.“, sagte der Stadtdechant und begrüßte für die Caritas den stellvertretenden Vorsitzenden Karl Wilhelm Starcke.
Gleichzeitig ist das Foyer der Zugang zum neu entstehenden „pastoralen Zentrum“ mit den verschiedenen Referaten des Stadtdekanates (Aufzählung nachfolgend) und der Citypastoral. Dieses Zentrum wird weit über die Grenzen der Stadt Bedeutung haben, da die dort arbeitenden Referenten auch in den umliegenden Kreisen tätig sind. „Die Gangolfstraße wird also in der katholischen Kirche der Region eine erste Adresse werden.“, so Schumacher. Dies zu hören erfreute sicherlich nicht nur die anwesenden Bezirksverordneten, sondern auch die vielen Nachbarn, die „wachsam verfolgen, welcher Nagel hier in welcher Wand gehauen wird“, bemerkte Schumacher und warb für Verständnis für die notwendigen Beeinträchtigungen.
Nachdem Stadtdechant Schumacher den Grundstein gesegnet und die Urkunde verlesen hatte, gab er der Urkunde noch das Konzept der Citypastoral, die Tageszeitungen, Euro-Münzen aus zwölf Ländern und aktuelle Schriftstücke bei. Unter Mithilfe der Architekten Markus Ernst (Foyer) und Martin Saul (Stiftsgebäude) mauerten der Stadtdechant und die Oberbürgermeisterin die Kupferrolle mit den Beigaben in den Grundstein ein.
[Download] In das Stiftsgebäude werden folgende Stellen einziehen
Anwesende VIPs:
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