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23.01.2008 | Citypastoral
Neujahrsempfang der Citypastoral
Mehr als 150 Gäste waren am Mittwochabend, 23.01.2008 beim Neujahrsempfang der Citypastoral in der Bonn-Information. Neben den vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begrüßte der Leiter der Citypastoral Stadtdechant Wilfried Schumacher Vertreter aus Politik und Handel, darunter auch Stadtdirektor Dr. Volker Kregel. Ihnen dankte Schumacher in seiner Rede ausdrücklich für das gute Miteinander und die hervorragende Zusammenarbeit. Diese Kooperation habe sich die Citypastoral von Anfang an auf die Fahne geschrieben und sei bistumsweit einzigartig, bemerkenswert und beispielhaft. „Citypastoral ist auch im Dialog mit Kultur, Wissenschaft, Politik und Bürgerengagement“, heißt es im Konzept der Citypastoral. „Das ist uns in Bonn sehr wichtig.“, betonte Schumacher.
2008 ruft die Citypastoral ein neues Projekt ins Leben: „Kurzführungen im Bonner Münster“. Damit wurde auch die Frage nach der ungewöhnlichen Ortswahl des Neujahrsempfangs beantwortet. Viele der Bonn-Touristen, deren Zahl kontinuierlich steigt, kommen ins Bonner Münster, in Gruppen, geführt von einem Fremdenführer oder auch allein ohne sachkundige Begleitung. „Wir haben uns vorgenommen, uns in diesem Jahr 2008 besonders dieser Personengruppe zu widmen“, sagte der Geistliche. „Dabei werden wir die gute Zusammenarbeit mit der Bonn-Info und den Gästeführern der Stadt fortsetzen.“ Zielgruppe seien vor allem jene, die über diese Gruppenführungen nicht erfasst werden: Einzelreisende, Ehepaare, Familie und kleine Gruppen. In sog. Geistlichen Kurzführungen (10 bis 15 min) soll auch individuell auf die Besucher eingegangen werden können. Diese Führungen finden dann spontan und unangemeldet statt, so wie gerade der Bedarf in der Basilika ist. Hierfür sucht nun die Citypastoral wiederum viele Ehrenamtler. „Dies ist eine wahrlich pastorale Aufgabe.“
Mit dem großen Fastentuch im Bonner Münster, der längsten Geburtstagskarte für den Papst, dem Stadtpatronefest und den vielfältigen Aktionen und Akzenten zum Advent und Weihnachtsmarkt erinnerte der Stadtdechant an ein bewegtes Jahr, das ohne größere Highlights angekündigt war. Dabei bedankte er sich bei den über 100 „unbezahlbaren“ und „kostbaren“ ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Citypastoral für ihre „Mitsorge und ihr Mittun“.
Für die Unterhaltung sorgte „Beethovens Bäcker“. Er heißt im wahren Leben, Daniel Seibert. Gemeinsam mit der Musikagentur con-Takt (Frauke Brückner) hat er die Stadtführung "Als Ludwig van Beethoven noch kleine Brötchen backen musste" und "Ludwig der Notenfuchs", ins Leben gerufen. Daniel Seibert, geb. 1979 studiert seit 1999 an der Bonner Friedrich-Wilhelm-Universität: Magister Englisch, vergleichende Literaturwissenschaft, Kommunikationsforschung und Phonetik.
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