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Berührungen
Fastenzeit
2007
durchKREUZTe.WEGe
Fastenzeit 2008
DIE BIBEL
Das Buch der Bücher online |
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Berührungen Fastenzeit 2007 im Bonner
Münster |
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„Das eigentlich Große des Christentums, das uns nicht dispensiert
vom Kleinen und Alltäglichen, das aber auch davon nicht verdeckt werden darf,
ist diese Möglichkeit, mit Gott in Berührung zu treten.“ – mit diesem Wort
schenkte uns Benedikt XVI. die Überschrift über unser Programm in der Fastenzeit
„Berührungen“.
Wir wollen einen geistlichen Weg gehen, der inspiriert
wurde auch vom Lebensbeispiel der hl. Elisabeth, deren 800. Geburtstag wir in
diesem Jahr feiern. Es sollen Wochen sein, in denen wir mit Gott in Berührung
kommen, aber auch mit dem Nächsten und mit uns selbst.
Wir haben einiges vorbereitet: Fastenpredigten an den Sonntagen
und an einem Werktag, ein verstärktes Angebot an Beicht- und Gesprächszeiten,
Geistliche Kirchenführungen, Konzerte und einen täglichen Impuls per E-Mail.
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Die Fastenzeit
Im rheinischen Dialekt wird Karneval auch Fastelov(v)end
(=Fastenabend) genannt. Großzügig gesehen, ist also Fastnacht der
Vorabend der Fastenzeit (wie hl. Abend vor Weihnachten oder Halloween
vor Allerheiligen). Vom Fasching spricht man vor allem in Bayern,
Thüringen, Brandenburg und Österreich. Das Wort kommt von Vaschanc, was
den Ausschank des Fastentrunks bezeichnete. Ebenso können wir das Wort
Karneval interpretieren. Es kommt aus dem Lateinischen: carne vale ist
der Abschiedsruf "Fleisch lebe wohl".
Die Fastenzeit dauert 40 Tage (Quadragesima). Darauf
folgen die 50 Tage der Osterzeit (Pentecoste), die mit dem Pfingstfest
endet. Diese 90 Tage von Aschermittwoch bis Pfingsten bilden eine
Einheit, die darauf hingeordnet ist, den Heiligen Geist zu empfangen.
Der Aschermittwoch ist der erste Mittwoch nach
Rosenmontag. Mit ihm beginnt die christliche Fastenzeit. Sein Name geht
auf einen Brauch zurück, nach dem christliche Büßer der ersten
Jahrhunderte an diesem Tag das Bußgewand erhielten und mit Asche
bestreut wurden.
In späterer Zeit ließen sich alle Christen im Bewusstsein ihrer Fehler
und zum Zeichen der Reue am Aschermittwoch Asche aufs Haupt streuen.
Heute zeichnet der Priester im Gottesdienst den Gläubigen ein Aschekreuz
auf die Stirn. Mit den Worten: "Bedenke Mensch, dass du Staub bist und
wieder zum Staub zurückkehren wirst", erinnert er an die Vergänglichkeit
alles Lebens und ruft den Büßer auf, sich Gott neu zuzuwenden, um so vor
dem ewigen Tod gerettet zu werden. |
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