Die Zeichen

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Um das Kreuz herum sehen wir sechs Zeichen, auf den ersten Blick unlesbar, wie Hieroglyphen, die erschlossen werden müssen, wie ein Menetekel auf das Tuch geschrieben, das einer Deutung bedarf. Bevor ich mich ihr zuwende, kann ich den Bildern und Assoziationen folgen die bei ihrem Anblick aus meinem Herzen aufsteigen.

Das Labyrinth

Das Labyrinth ist kein „Irrgarten“. Es gibt keine Sackgassen oder Kreuzungen, nur einen Weg, der in die Mitte führt. Wer ihn geht, glaubt manchmal, die Mitte erreicht zu haben, und gleich darauf sieht es so aus, als stände man erneut am Anfang. Es ist ein Gehen und Suchen, ein Suchen und Gehen - oft über Jahre.

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Suchen und Fragen

Wer sucht, der hat offene Augen, benötigt seine Sinne, um alles gewahr zu werden.

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Liebe muss man tun

Wer dem anderen die Hand ausstreckt wird selbst gehalten.

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Erleuchte die Finsternis meines Herzens

Die Finsternis des Herzens ist die größte Finsternis. Sie zu durchdringen fällt auch Gott nicht leicht. Manchmal muss er Umwege machen oder sich langsam und vorsichtig dem Herzen nähern, damit es bereit ist zu sehen, Licht zu empfangen.

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Kirche aufbauen

Kirche, das ist ein Ort von Geben und Nehmen, von Ändern und Entwickeln. Es ist der Raum, in dem das Zeugnis wachsen kann.

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Verschwenderisch geben

Wenn sich eine Hand am Brunnen mit Wasser füllt, dann kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem das Wasser über den Rand der Hand hinweg strömt. Wer ganz mit Gott gefüllt ist, wird verschwenderisch im Geben.

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MITLEIDen

Wer leidet, der ist zuweilen schutzlos wie ein Embryo. Wer mitleidet, der gibt dem Leidenden Raum und Geborgenheit.

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