Das Kreuz

von San Damiano

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Das Kreuz aus dem 11. Jahrhundert ist nach byzantinischem Vorbild gemalt. Man sieht Christus hier mehr als den Herrscher, den König, weniger als den Leidenden. Hinter ihm ein schwarzer Balken, der das leere Grab darstellt. Über ihm eine Darstellung der Himmelfahrt. Unter seinen ausgebreiteten Armen Personen, die unter dem Kreuz standen: Maria, sein Mutter, Johannes, Maria Magdalena, Maria, die Mutter des Jakobus und der Hauptmann, der das Bekenntnis ablegt: „Dieser ist Gottes Sohn gewesen“.

So fasst das Kreuz die österlichen Geheimnisse zusammen: Tod, Auferstehung und Himmelfahrt. Die dargestellten Personen werden zu Typen: die Mutter, der Freund, die Sünderin, die stille Dienerin, der Gehorsame.

Ursprünglich hängt dieses Kreuz in dem zerfallenen Kirchlein San Damiano. Vom Kreuz hört Franziskus die Stimme: „Franziskus, stelle mein Haus wieder her“. Es gilt damit als wichtiger Ort in der Berufungsgeschichte des Heiligen.

Heute hängt das Kreuz in der Kirche der Hl. Klara in Assisi.

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