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Franziskus von Assisi ist sicherlich ein im wahrsten Sinne
des Wortes sehr frag-würdiger Heiliger. Zu schnell wird er nur auf Themen
wie Naturschutz, Frieden oder Caritas reduziert. Aber dieser „Spielmann
Gottes“ hat einiges mehr zu bieten. Franz folgte dem Ruf Gottes und dem
Lebensweg Christi wie vielleicht kein Zweiter. Bis er aber diese Berufung
spürte und lebte, verging eine lange Zeit des Suchens und Fragens.
„Das ist was ich wünsche, das ist es was ich suche..."
Am Fest des hl. Matthias, am 24. Februar 1208 hört Franziskus
von Assisi im Evangelium das Wort aus dem Markus-Evangelium: Eines fehlt dir
noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen
bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach! (Mk 10,21)
Endlich hatte sein Suchen ein Ende: „Das ist was ich wünsche, das ist es was
ich suche, das ist es, was ich aus ganzem Herzen ersehne!“
800 Jahre
Ein Jahr später wird Papst Innozenz III. eine erste Regel des
Franziskus für ihn und seine ersten Mitbrüder bestätigen. Dies geschah vor
800 Jahren – ein Jubiläum, das uns veranlasst, in dieses Jahr in Begleitung des Heiligen aus Assisi zu begehen.
Das Tuch im Bonner Münster - Bilder zum Vergrößern anklicken:
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