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Fastenzeit 2011 am Bonner Münster

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Fastenzeit nennt man die 40 Tage vor dem Osterfest, dem höchsten Fest der Christen. Diese sogenannte „österliche Bußzeit beginnt am Mittwoch nach Karneval, dem Aschermittwoch. Durch Fasten und Verzicht wollen wir uns auf Ostern vorbereiten. Dabei geht es nicht in erster Linie um ein äußeres Abspecken. Es gibt Vieles, das wir mit uns herumschleppen, was auf unserer Seele lastet. Dies ist die Zeit, in der wir auf schlechte Gewohnheiten verzichten können und uns neu ausrichten auf Gott.

 

Dabei begleitet uns in diesem Jahr wieder ein großes Fastentuch, das im Hochchor zu sehen ist. Solche Tücher gibt es schon seit über 1000 Jahren in der Fastenzeit in vielen Kirchen. Im Mittelpunkt unseres Fastentuches steht auch in diesem Jahr ein Bild, das seit dem Jahre 1320 in unserem Münster zu sehen ist: Eine Frau mit Namen Veronika soll Jesus auf seinem Weg zur Kreuzigung ein Tuch gereicht haben, mit dem er sich den blutigen Schweiß abwischen konnte.

 

Die Legende erzählt, Jesus habe ihr das Tuch zurückgegeben, in dem er sein Abbild hinterlassen habe. Gewiss eine Legende, aber mit einem wahren Kern. Wenn ich einem Menschen beistehe, bleibt immer etwas von ihm in mir zurück. Deshalb sind auf unserem Fastentuch die Bilder leidender Menschen zu sehen, stellvertretend für alle Leidenden dieser Welt, auch für Ihr Leid. In ihnen schauen wir Gott ins Angesicht und durch sie schaut Gott uns an. „Wandelt Euch durch ein neues Denken“, rufen uns die leidenden Menschen auf unserem Fastentuch zu.

 

 „um.denken“ ist angesagt, wenn die Situation vieler Menschen auf dieser Erde verändert, verbessert werden soll. Dem Reich Gottes stehen Kriege, Hungersnöte, Diktaturen, Gewalt, Elend, Ungerechtigkeit, Korruption etc. im Kleinen wie im Großen gegenüber. Deshalb sagt der Apostel Paulus im Römerbrief: „Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch durch ein neues Denken“ (12.Kapitel, Vers 2).

Was das bedeutet, darüber wollen wir in dieser Fastenzeit gemeinsam nachdenken. Wir laden Sie ein, zum „um.denken“ in diesen heiligen 40 Tagen.

MEIN GOTT, MEIN GOTT,

WARUM HAST DU MICH VERLASSEN?

Jesu Worte am Kreuz, kurz vor seinem Tod

 

Es gibt kein sinnloses Leid mehr für den, der an Christus glaubt. Auch im tiefsten Abgrund ist der Gekreuzigte bei ihm

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