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Das Schweißtuch der Veronika wurde
als Teil der gotischen Ausmalung der Basilika an der Ostwand des
Querhauses aufgetragen. Es stammt aus dem Jahre 1320.
Eine Frau mit Namen Veronika soll Jesus auf
seinem Weg zur Kreuzigung ein Tuch gereicht haben, mit dem er sich den blutigen
Schweiß abwischen konnte. Die Legende erzählt, Jesus habe ihr das Tuch
zurückgegeben, in dem er sein Abbild hinterlassen habe, sein wahres Bild. (vera
icon)
Gewiss eine Legende, aber mit einem wahren
Kern. Wenn ich einem Menschen beistehe, bleibt immer etwas von ihm in mir
zurück. „mit.LEIDEN“ hinterlässt immer Spuren, wenn es mit.LEIDEN.schaft
geschieht. Für uns Christen kommt aber noch ein weiterer Aspekt hinzu: wir
glauben, dass wir im Angesicht der leidenden Menschen Jesus Christus selbst
erkennen, der gesagt hat: „Was Ihr dem geringsten Menschen tut, das habt Ihr mir
getan“ (Matthäus-Evangelium Kapitel 25 Vers 40).
Deshalb sind auf unserem Fastentuch die
Bilder leidender Menschen zu sehen, stellvertretend für alle Leidenden dieser
Welt. In ihnen schauen wir Gott ins Angesicht. mit.LEIDEN.schaft haben wir diese
Fastenzeit überschrieben. |