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Heute sehen wir das Gegenbild zu gestern: Nach dem Judaskuss
der Apostel Johannes, der Maria stützt. Ein Fresko aus der Unterkirche von
San Francesco. Es wurde zerstört beim Anbau einer Seitenkapelle. Unter dem
Kreuzesbalken stehen die Worte aus dem Johannes-Evangelium:
Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den
er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte
er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie
der Jünger zu sich.
Joh 19,26-27
Auf der gegenüberliegenden Seite wird entsprechend der Traum
des Papstes dargestellt. Franziskus stützt die Kirche. [vgl.
entsprechendes Bild in der Oberkirche – Impuls vom Mittwoch in der 4.Woche]
Ich kann heute auf beide schauen – auf den, der stützt, und
auf die, die tröstet.
„Am Kreuz kann der Sohn sein Leiden in das Herz seiner
Mutter ausgießen. Jedes leidende Kind hat dieses Bedürfnis. Auch ihr […]
seht euch mit dem Leid konfrontiert: mit der Einsamkeit, mit
Misserfolgen und Enttäuschungen im persönlichen Leben, mit
Schwierigkeiten, […] mit Trennungen und Trauerfällen in euren Familien,
mit kriegerischer Gewalt und dem Tod von Unschuldigen. Eines ist jedoch
sicher: Ihr sollt wissen, dass ihr in den schwierigen Momenten, die im
Leben keines Menschen fehlen, nicht allein seid. Jesus schenkt auch
euch, wie Johannes unter dem Kreuz, seine Mutter, damit sie euch mit
ihrer Zärtlichkeit tröste.“
Papst Johannes Paul II.
Mit dem heutigen Tag endet die
Fastenzeit. Wir waren gemeinsam unterwegs auf dem Weg in die Mitte des
Labyrinths. Morgen beginnen die österlichen Tage. Gerne senden wir Ihnen
auch an diesen Tagen einen Impuls am Morgen. Wenn die E-Mail dazu an eine
andere Adresse geschickt werden soll, können Sie
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