12. März 2008

 

Mittwoch der

fünften Woche

 

 

 

Zum Vergrößern auf das Bild klicken

 

Allegorie der Armut. Foto. Stefan Diller © assisi.de

 

 

vorheriger Tag | nächster Tag | Impulse Übersicht | Gestaltung | Kalender | Start | <<

In der Mitte sehen wir die personifizierte Armut in einem verschlissenen Kleid, Sie reicht Franziskus die Hand für die „Vermählung“. Christus steht wie ein Priester als Zeuge dabei. Zwei Engel tragen Haus und Kleidung zum Himmel – stellvertretend für den ganzen Besitz.  Auf der linken Seite teilt im Vordergrund ein junger Mann sein Gewand mit einem älteren. Rechts steht ein Reicher, der seinen Geldsack fest an sich drückt.

 

Unsere Aufmerksamkeit wird heute auf Haben und Leisten gelenkt. Wir müssen viel leisten, um uns etwas leisten zu können. Wir haben viel, sind aber immer weniger.
Christen leben in der Welt, gehen aber nicht in ihr auf. Der Glaubende hat die Dinge, aber sie haben ihn nicht. Das, worauf es im Leben ankommt, kann ich mir nicht durch materielle Dinge sichern. Wenn ich das weiß, kann ich freier damit umgehen und werde nicht von der Habsucht verführt, die – so Franziskus - die Wurzel allen Übels ist. Alles dreht sich sonst um das Haben-wollen, Besitzen-wollen, Bestimmen-wollen. Franziskus spricht von der „Habsucht“ als sündiger Grundhaltung des Menschen.

 

Es geht also um den richtigen Umgang mit den Gütern, die ich besitze.

 

Heute frage mich:

  • Was besitze ich und was besitzt mich? Wovon bin ich besessen?

  • Bin ich bereit, zu teilen?

 

Gott hat die Armut nicht erschaffen. Er erschuf nur uns.

Mutter Theresa

 

^


Start | Zurück | Impulse | Anleitung | Fastentuch | Fastenpredigt | Mittagsgebet | Kalender | Links | Service | SPENDEN | Kontakt

© Citypastoral Bonn | Impressum | Rechtliches | Grafiken & Fotos: N.Bach