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Die Sonntage der Fastenzeit sind als Gedächtnistage der
Auferstehung Jesu vom Fasten ausgenommen. Heute darf ich „ausruhen“ auf
unserem gemeinsamen geistlichen Weg.
Es ist „Mitt-Fasten“. Die Hälfte des Weges nach Ostern haben
wir schon hinter uns. In der Liturgie trägt der Sonntag die Bezeichnung
„Laetare“; denn der Eingangsvers der Liturgie ist dem Buch Jesaja entnommen:
Laetare, Jerusalem - Freue dich, Stadt Jerusalem! Seid
fröhlich zusammen mit ihr, alle, die ihr traurig wart. Freut euch und
trinkt euch satt an der Quelle göttlicher Tröstung.
Jes 66,10-11
Ich sehe den sanften Wind in den Lärchen
gehn und höre das Gras wachsen,
und die anderen sagen:
Keine Zeit!
Ich sehe den wilden Wassern zu
und den Wolken über den Bergen,
und die anderen sagen:
Wozu?
Ich sehe den Schmetterlingen nach
und den spielenden Kindern,
und die anderen sagen:
Na und?
Ich kann mich nicht satt sehen
an allem, was ist,
und die anderen sagen:
Was soll's?
Ich bewundere dich, o mein Gott,
in allem, was lebt,
und die anderen sagen:
Wieso?
Lothar Zenetti
HEUTE
kann ich mich
„SATT SEHEN“
an der Welt
und mich darüber
FREUEN.
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