02. März 2008

 

Vierter Sonntag

der Fastenzeit

 

 

 

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Die Sonntage der Fastenzeit sind als Gedächtnistage der Auferstehung Jesu vom Fasten ausgenommen. Heute darf ich „ausruhen“ auf unserem gemeinsamen geistlichen Weg.

 

Es ist „Mitt-Fasten“. Die Hälfte des Weges nach Ostern haben wir schon hinter uns. In der Liturgie trägt der Sonntag die Bezeichnung „Laetare“; denn der Eingangsvers der Liturgie ist dem Buch Jesaja entnommen:

Laetare, Jerusalem - Freue dich, Stadt Jerusalem! Seid fröhlich zusammen mit ihr, alle, die ihr traurig wart. Freut euch und trinkt euch satt an der Quelle göttlicher Tröstung.

Jes 66,10-11

 

Ich sehe den sanften Wind in den Lärchen
gehn und höre das Gras wachsen,
und die anderen sagen:
Keine Zeit!
Ich sehe den wilden Wassern zu
und den Wolken über den Bergen,
und die anderen sagen:
Wozu?
Ich sehe den Schmetterlingen nach
und den spielenden Kindern,
und die anderen sagen:
Na und?
Ich kann mich nicht satt sehen
an allem, was ist,
und die anderen sagen:
Was soll's?
Ich bewundere dich, o mein Gott,
in allem, was lebt,
und die anderen sagen:
Wieso?

Lothar Zenetti

 

HEUTE

kann ich mich

SATT SEHEN

an der Welt

und mich darüber

FREUEN.

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