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Unser Bild zeigt heute Bäume in voller Blüte vor dem Monte
Subasio. Ein Bild der Vorfreude auf den Frühling nach den grauen, trüben und
kahlen Wochen des Winters. Ein Bild der Fülle, das ich gerne anschauen mag.
Es kommt der Tag, dein Tag erscheint,
da alles neu in Blüte steht;
der Tag, der unsre Freude ist,
der Tag, der uns mit dir versöhnt.
Aus einem Hymnus der Fastenzeit.
Ich weiß, Blüten allein genügen nicht; denn sie sollen
Früchte hervorbringen. Sie tragen in sich die Hoffnung auf Fruchtbarkeit.
Heute kann ich dankbar, die kleinen Blüten in meinem
Lebensalltag wahrnehmen, aus denen gute Früchte erwachsen können. Zeichen
des Lebens, das sich in ursprünglicher, junger Weise zeigt: in einem Kind,
einem Gedicht, einem Lied, in einem freundlichen Wort, einer zärtlichen
Umarmung, einer fürsorglichen Hand.
Die innere Gelassenheit, die sich auf die Worte
Christi und seine Verheißungen stürzt, erzeugt eine unzerstörbare
Heiterkeit, die sich wie eine Blüte entfaltet im Antlitz, in den Worten,
im Benehmen und in der Übung gewinnbringender Nächstenliebe.
Angelo Giuseppe Roncalli | Papst Johannes XXIII.
Wenn die Brüder Bäume fällten, verbot er [Franziskus]
ihnen, den Baum ganz unten abzuhauen, damit er noch Hoffnung habe,
wieder zu sprossen.
II Cel 165
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