13. Februar 2008

 

Mittwoch der

ersten Woche

 

 

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Foto: La Verna. Fotograf: Gerhard Ruf OFM Conv., Assisi. © assisi.de

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Ein Blick auf den La Verna.

„Bett des Franziskus“ nennt man diesen Anblick des Bergrückens und man braucht nicht viel Phantasie, diese Bezeichnung zu erfinden.

 

Im Mittelpunkt unserer heutigen Betrachtung steht jedoch der kahle Baum im Vordergrund. Inmitten einer grünen Landschaft ragt dieses Gerippe aus Stamm, Ästen und Zweigen in den Himmel. Er ist abgestorben – weshalb auch immer.

 

Der Prophet Jeremia sagt:

Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt, und dessen Herz sich abwendet vom Herrn. Er ist wie ein kahler Strauch in der Steppe. (Jer 17,5-6a).

Dürre Zeiten im Leben – in denen auf mich selbst und andere vertraut habe und weniger auf Gott.  Gab es solche Zeiten in meinem Leben? Was hat mich dahin geführt? Ich darf heute die dürren Zeiten meines Lebens anschauen. Was hat die Wendung gebracht?

 

Gesegnet der Mann, der auf den Herrn sich verlässt und dessen Hoffnung der Herr ist. Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt: Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, unablässig bringt er seine Früchte. (Jer 17,7-8)

 

Franziskus schreibt in seiner Regel von 1221

Überall, an jedem Orte, zu jeder Stunde und zu jeder Zeit, täglich und unablässig wollen wir alle wahrhaft und demütig an ihn glauben und an ihm im Herzen festhalten und ihn lieben, ehren, anbeten, ihm dienen, ihn loben und benedeien, verherrlichen und hoch erheben, ihn preisen und ihm Dank erweisen, dem erhabensten und höchsten ewigen Gott, der Dreifaltigkeit und Einheit, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, dem Schöpfer von allem und dem Retter aller, die an ihn glauben und auf ihn hoffen und ihn lieben, der ohne Anfang und ohne Ende ist, unveränderlich, unsichtbar, unbeschreiblich, unansprechlich, unbegreiflich, unerforschlich (vgl. Röm 11, 33), gepriesen, lobwürdig, ruhmreich, hocherhoben (vgl. Dan 3, 52), erhaben, groß, milde, liebenswert, Freude bereitend und ganz über alles zu ersehnen in Ewigkeit. Amen. (NbRegel 23,10)

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