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Einleitung | Anleitung | Gebete
Verzichten Sie täglich mindestens 15 Minuten auf das Übliche
des Alltags, und lassen Sie ihren alltäglichen Weg von den Gedanken des
Impulses, mehr noch von Gott selbst durchkreuzen. Überlegen Sie, wann dies
am Besten sein kann, so dass Sie nicht von Stimmungen, Umständen, von der
Tagesform oder anderen Störungen abhängig werden. Es sollte eine Zeit sein,
in der es kaum Störungen gibt: weder durch Radio und Fernseher, durch das
Telefon, durch Familienmitglieder oder Kollegen.
Schaffen Sie sich diesen Raum, gönnen Sie ihn sich und
signalisieren Sie nach außen: Diese Zeit gehört mir!
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Schritt: Ich stimme mich ein. Ich spüre, wie ich jetzt da
bin. Ich darf so da sein, auch vor Gott.
Franziskus ermahnt uns:
Gedenke,
o Mensch,
der Erhabenheit,
mit der Dich,
Gott, der Herr,
bedacht hat.
Er schuf und formte dich
als Abbild seines geliebten Sohnes der Gestalt nach
als Gleichnis dem Geist nach.
(Erm 5)
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Schritt: Ich richte mich auf unseren Herrn und Gott aus
und erbitte von ihm, was ich von ihm wünsche, z.B. mit folgendem Gebet
Gott, du wartest auf mich.
Mit allem, was ich bin, darf ich vor dir da sein.
Voll Vertrauen warte ich auf dein Wort.
Lass mich hören und erspüren, im Hier und Jetzt,
was Du mir sagen möchtest.
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Schritt: Ich betrachte das Bild und lese den Impuls
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Abschluss Ich schaue auf die Zeit, wie ist es mir
ergangen. Was ist jetzt? Ich trage es vor Gott.
Diese besondere Zeit will nicht ein Element des Tages unter
vielen sein. Sie soll sich wie ein roter Faden durch den Alltag ziehen.
Deshalb:
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seien Sie aufmerksam auf Erfahrungen, Momente,
Tätigkeiten, die Sie betroffen machen, in denen Sie Leben spüren auf
unterschiedlichste Weise. Was es auch ist, sagen Sie sich: Das darf so
sein! Mein Gott ist ein Freund des Lebens!
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registrieren Sie Situationen, in denen Sie Gottes Liebe
und Gegenwart gespürt haben.
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führen Sie ein „geistliches Tagebuch“, in das Sie täglich
Gedanken und Erfahrungen eintragen können, die wichtig geworden sind.
Sie dienen der Erinnerung und können helfen, den Verlauf des eigenen
Weges zu erkennen.
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stellen Sie andere Aktivitäten zurück, die nicht
unbedingt sein müssen. Lernen Sie in diesen Wochen auch, Prioritäten zu
setzen. Leben Sie immer mehr aus der Stille heraus - selbst wenn Sie
sich im größten Lärm befinden.
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Sie müssen auch nicht jeden Tag einen neuen Impuls
„bearbeiten“. Wenn Sie mit dem Gedanken eines Tages nicht zu Ende
gekommen sind, verweilen Sie beim ihm ruhig noch einen weiteren Tag.
Copyright-Vermerk:
Urtexte sind entnommen den Franziskanische Quellenschriften, herausgegeben
von den deutschen Franziskanern; erschienen im Dietrich-Coelde-Verlag, Werl.
Die Abkürzungen entsprechen den dort verwendeten. Teilweise werden die Texte
auch in modernen Übersetzungen wiedergegeben.
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Sie haben immer die Möglichkeit, über einen Impuls direkt
mit dem Cityseelsorger ins Gespräch zu kommen – schreiben Sie ihm eine
E-Mail: schumacher[at]bonner-muenster.de
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wann Sie Pfarrer Schumacher im Chat antreffen können, um in Echtzeit mit ihm
auch anonym zu sprechen. |