Die große Explosion der Auferstehung hat
in der Taufe nach uns gegriffen. So gehören wir einer neuen Dimension
des Lebens zu, in die wir mitten in den Bedrängnissen dieser Zeit schon
hineingehalten sind. In diesen offenen Raum hinein zu leben, das heißt
getauft sein, das heißt Christ sein. Das ist die Freude der Osternacht.
Die Auferstehung ist nicht vergangen, die Auferstehung hat nach uns
gegriffen, hat uns ergriffen. An ihr, das heißt am auferstandenen Herrn
halten wir uns fest, und wir wissen: Er hält uns fest, wenn unsere Hände
zu schwach werden. An ihm halten wir uns fest, so halten wir auch
einander fest, werden einer, nicht nur eins.
Benedikt XVI.
Vielen Dank, dass Sie den geistlichen Weg
der
„Berührungen“ mit uns gegangen sind.
Ostergelächter
halleluja
das lachen beginnt
es füllt neu
das leben
das land
halleluja
die lasten des tages
sind freudig zu nehmen
den staub des alltags
von der seele gewaschen
halleluja
das herz ist neu offen
für gott
für die menschen
hinein kann das neue
der kommenden zeit
halleluja
die wege sind wagnis
doch tragen sie sicher
auch wenn nur die nächsten
schritte du kennst
halleluja
sag
singe und rufe
so laut und behutsam
dass jeder begreift
halleluja
ostern ist jetzt
hier, heute und morgen
bei dir und bei mir
beim freund und beim feind
halleluja
das lachen beginnt
Almut Haneberg, in: Woher, Wohin, Wozu.
Gebete und Texte junger Christen,
Wien-Innsbruck 2003.
Die Lesungen der Osternacht
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Gen 1,1-2,2 oder: 1,1.26-31a | Gen 22,1-18 oder
22,1-2.9a.10-13.15-18 | Ex 14,15-15,1 | Jes 54,5-14 | Jes 55,1-11 | Bar
3,9-15.32-4,4 | Ez 36,16-17a.18.28 | Röm 6,3-11 | Lk 24, 1-12
Die Lesungen des
Ostertages
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Apg 10,34a.37-43 | Kol 3,1-4 oder: 1 Kor 5,6b-8 | Joh 20,1-9
oder: Joh 20,1-18 oder Mk 16,1-7 oder Lk 24,13-35
Fresken im Hochchor des Bonner Münsters zu Ostern
Heute im Bonner Münster
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