Solo Dio basta | Gott allein genügt
Theresa von Avila
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Ich will mir Zeit nehmen für den Impuls des
heutigen Tages und komme an meinem Platz an.
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Ich nehme eine mir bequeme Haltung ein, in der
ich für einige Zeit gut verweilen kann.
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Ich setze einen bewussten Anfang und spreche das
Vorbereitungsgebet. (siehe auch
Anleitung)
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"Kein Gefäß kann zweierlei Trank in sich fassen. Soll es
Wein enthalten, so muss man notgedrungen das Wasser ausgießen; das Gefäß
muss leer und ledig werden. Darum: Sollst du göttliche Freude und Gott
aufnehmen, so musst du notwendig die Kreaturen ausgießen'."
Meister Eckehart
Das Wort von Meister Eckehart ruft mich in die Entscheidung.
Was will ich wirklich?
Sowohl als auch ist nicht möglich. Es gibt keinen Kompromiss.
Auf meinem geistlichen Weg in der Fastenzeit komme ich nach
den Wochen, in denen ich vor allem auf mich geschaut habe, jetzt an den
Punkt, an dem ich mich entschieden Gott zuwende. Will ich das? Soll er einen
Platz in meinem Leben haben oder ist das Gefäß noch gefüllt mit anderen
Dingen?
mich einstimmen
mich ausrichten
auf Gott
neu aufmerksam
neu sensibel
neu empfindsam werden
etwas Liebgewordenes loslassen
etwas Vertrautes verändern
Grenzen neu setzen
mich von Überflüssigem befreien
der Leere
Raum schaffen
mich neu ausrichten
mich neu orientieren
mich neu orten
zurück zu dem
was wesentlich ist
was mir Sinn und Ziel gibt
Verzicht
meint
Freisein
Aus: Andrea Schwarz / Anselm Grün,
Und alles lassen, weil Er mich nicht lässt. Freiburg
2001.
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