05. März 2007

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Montag der

zweiten Woche

Ich bin ich

 

  • Ich will mir Zeit nehmen für den Impuls des heutigen Tages und komme an meinem Platz an.

  • Ich nehme eine mir bequeme Haltung ein, in der ich für einige Zeit gut verweilen kann.

  • Ich setze einen bewussten Anfang und spreche das Vorbereitungsgebet. (siehe auch Anleitung)

Meine engen Grenzen

 

1. Meine engen Grenzen,

meine kurze Sicht

bringe ich vor dich.

Wandle sie in Weite:

Herr erbarme dich.

 

2. Mein verlornes Zutrau'n,

meine Ängstlichkeit

bringe ich vor dich.

Wandle sie in Wärme:

Herr erbarme dich.

 

3. Meine ganze Ohnmacht,

was mich beugt und lähmt,

bringe ich vor dich.

Wandle sie in Stärke:

Herr erbarme dich.

 

4. Meine tiefe Sehnsucht

nach Geborgenheit

bringe ich vor dich.

Wandle sie in Heimat:

Herr erbarme dich.

 

Text: Eugen Eckert (1981), Melodie: Winfried Heurich (1981)

 

Ich lese "laut"/singe dieses Lied oder höre es mir an [Musik]

und nehme dabei bewusst den Text wahr.

 

 

Ich schaue auf mein Leben und sehe:

  • meine engen Grenzen,

  • meine kurze Sicht,

  • meine Ohnmacht,

  • mein verlornes Zutrauen,

  • meine Ängstlichkeit,

  • meine tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit.

 

Ich nehme mich wahr und benenne, was ich sehe - auch, wenn es mich schmerzt.

Ich wende mich Gott zu, bringe mich zur Sprache so wie ich bin, so wie ich mich empfinde. So darf ich vor ihm sein!

 

Ich bitte ihn: "Wandle mich!"

 

Zum Abschluss bete/singe/höre ich noch einmal ganz bewusst den Text des Liedes.

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