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Jesus kniete nieder und betete:
Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht mein, sondern
dein Wille soll geschehen. Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und gab ihm
(neue) Kraft. Und er betete in seiner Angst noch inständiger, und sein
Schweiß war wie Blut, das auf die Erde tropfte. Nach dem Gebet stand er auf,
ging zu den Jüngern zurück und fand sie schlafend; denn sie waren vor Kummer
erschöpft. Da sagte er zu ihnen: Wie könnt ihr schlafen? Steht auf und
betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. (Lk 22,41ff.)
Durch die Stunde des Abendmahls hindurch schaue ich auf das
Ende dieses Tages und erlebe Jesus im Garten Getsemani.
Ich stelle mich neben Jesus und höre das Gebet, in dem er
den Vater bittet, ihm – wenn möglich – das Drama, das ihn erwartet, zu
ersparen. Ich erlebe sein Ringen und seinen Gehorsam.
Ich erinnere mich an tiefe Ängste im eigenen Leben. Habe ich
sie besiegt oder sie mich? Kann ich wie Jesus sagen: Vater, dein Wille
geschehe?
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