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Sechs Tage vor dem Paschafest kam
Jesus nach Betanien, wo Lazarus war, den er von den Toten auferweckt hatte.
Dort bereiteten sie ihm ein Mahl; Marta bediente, und Lazarus war unter
denen, die mit Jesus bei Tisch waren. Da nahm Maria ein Pfund echtes,
kostbares Nardenöl, salbte Jesus die Füße und trocknete sie mit ihrem Haar.
Das Haus wurde vom Duft des Öls erfüllt. (Joh 12,1-3)
Gottes Liebe, die im Tod Jesu zur Vollendung kommt,
verbreitet einen angenehmen Duft.
(Anselm Grün)
Liebe ist verschwenderisch. Ich versuche nachzuempfinden,
was da geschieht – wie das ganze Haus auch vom Duft dieser Liebe erfüllt
ist. Dankbar erinnere ich mich an Situationen, in denen ich Liebe und
Freundschaft erfahren habe und selbst auch schenken durfte.
Sich einander zuwenden,
auch da, wo ich verwundet bin,
wo die Verletzlichkeit am Größten ist,
wo Heilung not-wendig ist.
Sich berühren im leisen Glauben an Veränderung.
(Pierre Stutz)
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