Das erste, was Jesus da sagt, ist: er kommt von Gott. Er ist
von Ewigkeit. […]Ich, der ich da bin, der ich da rede, der ich da
erscheine, ich bin der, der von Ewigkeit her beim Vater ist. Hier spricht
ein Ich, das heißt eine Person, die Gott selbst ist. So dass in diesem Tag,
von dem er da spricht, alle Tage der Geschichte der Endlichkeit
einbeschlossen sind, so dass alle im Grunde genommen sich freuen müssen,
wenn ihnen dieser Tag Christi, der eine Tag der Ewigkeit, der keinen Abend
kennt, leuchtet.
(Karl Rahner)
Für die Juden war der Anspruch, mit dem Jesus auftrat ein
Ärgernis.
Wer ist Jesus für mich?
Verändert sich mein Leben, wenn ich „mit den Augen der
Ewigkeit“ darauf schaue.
Mit den Augen der Ewigkeit
die Wirklichkeit anschauen,
im Verweilen im Hier und jetzt.
Steine und Wasser erkennen
als Bilder meiner Seelenlandschaft,
die Faszination und
Widersprüchlichkeit ausdrücken.
Fester Grund,
endlose Tiefe
göttlicher Lichtfunke in allem.
(Pierre Stutze)