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Bittet, dann wird euch gegeben;
sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer
sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. (Mt 7, 7 f.)
Bezeichnungen für die Bitte sind im Neuen Testament
vielfältig: bitten, ersuchen, flehen, anrufen, schreien, laut schreien, ja
sogar „im Gebet kämpfen". Der gebräuchlichste und naheliegendste Ausdruck
ist jedoch „bitten". Im Bittgebet spricht sich das Bewusstsein unserer
Beziehung zu Gott aus. Wir sind Geschöpfe und darum weder unser eigener
Ursprung, noch Herr über unsere Lage und sind auch nicht unser letztes
Ziel.
(Aus dem Katechismus der katholischen Kirche, Nr. 2629)
Ich schaue heute mein Bittgebet an. Mit welchen Verben kann
ich es beschreiben?
Bitte ich um die Erfüllung meines Willens oder darum, dass
Gottes Wille geschehe?
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