Quellen des Lebens

 

Fastenzeit am Bonner Münster 2006


Die 40 Tage zwischen Aschermittwoch und Ostern, die Wochen der Fastenzeit, waren in der frühen Kirche die Zeit, in der die Taufbewerber noch einmal einen Intensivkurs der Unterweisung im Glauben erhielten, bevor sie dann in der Osternacht getauft wurden. Noch heute ist die Liturgie davon geprägt.

 

Diese 40 Tage laden aber nicht nur die Taufbewerber ein, so zu den Quellen des Lebens vorzustoßen. Wir sind alle gerufen, neu von diesem lebendigen Wasser zu schöpfen und zu trinken.

 

So werden diese Tage nicht nur zu einer Zeit des Verzichts, sondern mehr zu einem Weg nach Innen, zu mir selbst und zu dem, woraus ich lebe. Der Verzicht tut gut, weil er uns unsere eigenen Begierden und Bedürfnisse bewusst macht, die wir im Alltag allzu schnell zu befriedigen suchen. Wir erleben unsere Ohnmacht, aber auch unsere Ängste, wenn wir ehrlich sind mit uns selbst in diesen Wochen.

 

Unsere „Impulse“ bieten Ihnen jeden Tag einen Auszug aus den Schriftlesungen der Eucharistiefeier und einen Gedanken dazu, der Sie einlädt, die Quellen des Lebens aufzuspüren.


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