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Die 40 Tage zwischen Aschermittwoch und
Ostern, die Wochen der Fastenzeit, waren in der frühen Kirche die Zeit, in
der die Taufbewerber noch einmal einen Intensivkurs der Unterweisung im
Glauben erhielten, bevor sie dann in der Osternacht getauft wurden. Noch
heute ist die Liturgie davon geprägt.
Diese 40 Tage laden aber nicht nur die
Taufbewerber ein, so zu den Quellen des Lebens vorzustoßen. Wir sind alle
gerufen, neu von diesem lebendigen Wasser zu schöpfen und zu trinken.
So werden diese Tage nicht nur zu einer
Zeit des Verzichts, sondern mehr zu einem Weg nach Innen, zu mir selbst und
zu dem, woraus ich lebe. Der Verzicht tut gut, weil er uns unsere eigenen
Begierden und Bedürfnisse bewusst macht, die wir im Alltag allzu schnell zu
befriedigen suchen. Wir erleben unsere Ohnmacht, aber auch unsere Ängste,
wenn wir ehrlich sind mit uns selbst in diesen Wochen.
Unsere „Impulse“
bieten Ihnen jeden Tag einen Auszug aus den Schriftlesungen der
Eucharistiefeier und einen Gedanken dazu, der Sie einlädt, die Quellen des
Lebens aufzuspüren.
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